Warum ich meine Passion zum Beruf machte
Schon als Kind fühlte ich mich Tieren eng verbunden. Hunde waren stetige Begleiter. Mit Anfang dreißig kam Louie zu uns, ein Hovawart-Collie-Mischling, der außer seinem Vorgarten kaum etwas kannte und in vielen Situationen unsicher war.
Ich überschätzte mein damaliges Wissen. Zwischen Louie und mir entstanden Missverständnisse, sein Stress wurde größer und sein Vertrauen in mich kleiner. Mehrere Versuche in Hundeschulen verunsicherten uns zusätzlich, weil Louie und seine Persönlichkeit nicht richtig eingeschätzt wurden.
Der Wendepunkt
Ich begann, Fachbücher zu lesen und Hundeverhalten intensiver zu verstehen. Schließlich fanden wir einen Trainer, der uns beide genau betrachtete: mich als Menschen und Louie als individuelle Hundepersönlichkeit. Wir erhielten verständliche Werkzeuge, um Vertrauen und Kommunikation neu aufzubauen.
Diese Erfahrung veränderte meinen Blick. Ich wollte Mensch-Hund-Teams so unterstützen, wie Louie und ich es damals gebraucht hatten: fachlich, modern, respektvoll und ohne vorschnelle Urteile.
Vom eigenen Weg zur Hundetrainerin
2016 begann ich meine Ausbildung zur Hundetrainerin, die ich 2017 erfolgreich abschloss. Seitdem vertiefe ich mein Wissen durch Fachliteratur, Webinare, Seminare und praktische Erfahrungen.
Heute begleite ich Menschen dabei, ihre Hunde besser zu lesen, Ursachen zu erkennen und alltagstaugliche Lösungen zu entwickeln. Nicht mit einem starren Rezept, sondern mit einem Blick auf das Team, das vor mir steht.

